Bandgeschichte „KNT – Onkelz-Coverband“
Dominik "Zack" Schlossbauer : Gesang
Stefan " Reiseleiter" Schlitt : Bass, Gesang
Torsten "Locke" Röss : Gitarre
Thomas "Latin-Lover" Leimbach : Schlagzeug
........Ende `96 haben sich Thomas und Stefan bei einem der alljährlichen Weihnachtsbesäufnisse, dazu durchgerungen die erste Onkelz-Coverband in Nordhessen zu gründen. Da die Ansprüche von Anfang an sehr hoch gesetzt waren und beide schon die ein oder andere Banderfahrung gemacht hatten, kam das Projekt erst sehr langsam ins Rollen.
Das größte Problem war zweifelsfrei einen geeigneten Sänger zu finden, da wie ihr ja sicher wisst, es nicht so einfach ist Kevin`s Stimme einigermaßen zu imitieren. Dominik , ein Arbeitskollege von Stefan, der als einziger mittelbarer Bekannter die Texte kannte, entpuppte sich nach den ersten Probesessions in Thomas` Wohnzimmer, als wahrer Glücksgriff. Was zunächst im Durcheinander der miesgestimmten Gitarren, als leichtes Säuseln und Winseln zu hören war, wuchs mit der Zeit zu einer äußerst aggressiven und durchsetzungsfähigen Röhre heran. Sodann wurden die ersten Kontakte zu Veranstaltern und Kneipenbesitzern geknüpft.
Durch einen mehr als zufälligen Zufall, wurde die bis jetzt nicht ganz vollzählige Band, mit dem eindrucksvollen Namen "lallende Lässigkeit" ( Zitat aus einem Zeitungsbericht der HNA vom 24.06.97 über ein Onkelzkonzert in der Region), zu einem Gig in das Haus der Gewerkschaftsjugend in Oberursel geordert. Das Problem des fehlenden Schlagzeugers, wurde durch eine sehr aufwendige Sampleaktion von Thomas ( nebenbei noch Drummer in einer minder erfolgreichen Blues Band ) kompensiert.
Weitere Gigs mit dieser Besetzung, folgten im Sommer `97 und Frühjahr `98. Nach diversen Diskussionen, wurde der Entschluss gefasst, auf die Suche nach einem brauchbaren Stockkünstler zu gehen. Auch in Hinsicht auf die Tatsache, daß sich die mittlerweile beim B.O.S.C unter dem Namen K.N.T. bekannte Band, das Ziel gesetzt hatte einigen verfickten Wichsern der Kasseler Musikerszene ihre intoleranten Ärsche aufzureißen.
Eine Zeitungsannonce in der bereits zitierten HNA ( Ausgabe vom 10.08.98 ) sollte zum Erfolg führen. Doch der erwartete Ansturm auf Stefan`s Privattelefon blieb zunächst aus. Ein einziger Interessent meldete sich, zwei Wochen nach der Veröffentlichung und wurde natürlich sofort zur gemeinsamen Probe im Luftschutzkeller von Zack`s Heim bestellt. Wer jedoch nicht ein einziges Lied im selben Tempo durchspielen kann, braucht nicht zu erwarten das er von einer Band engagiert wird. Weitere Wochen und kleinere Gigs ( der geilste bis dahin am 28.08.98 im Waldfrieden bei HeLi ) vergingen und die Suche ging weiter.....
Dann kam der bis dahin größte Tag in der Geschichte von K.N.T.. Stefan hat bei einem samstäglichen Einkaufsbummel in der Kasseler Innenstadt, bei Musik Eichler einen Abreißzettel mit der Aufschrift: " Drummer sucht Band, Stilrichtung Boltthrower und Benediction !!!" ( für Nichtmetaller : übelstes Geprügel ) mitgenommen. So kam es zum ersten Kontakt mit unserem Schlagwerker Jan. Nach dem ersten Antesten und Erfahrungsaustausch stand der neue Mann in der Mitte der Band fest.
Nun ging es voran und zwar ziemlich hurtig. Es wurden innerhalb kürzester Zeit 36 Songs verhaftet und ein recht interessantes Programm für die folgenden Auftritte erarbeitet. Der Lohn der unendlichen Stunden des Töne Raushörens und Temposchwankungen Korrigierens sollte nicht lange auf sich warten lassen. Die wahrscheinlich geilsten Gigs waren die auf der Open Air Bühne in Worbis und im Fiasko in Kassel. Faszinierend wie man 50 bis 300 Menschen zum singen und feiern bewegen kann.
An dieser Stelle möchten wir uns bei EUCH dafür bedanken.
Ein weiterer Dank geht an die Mannschaft aus Worbis, die im Sommer 2000 eine 4000 Watt Anlage aufgefahren hat und uns richtig Radau machen ließ.
Ausdrücklicher Dank geht an die Betreiber des Fiasko in Kassel. Die Auftritte dort sind immer wieder ein Highlight.
Ein weiteres Highlight, war die Kontaktaufnahme mit einem professionellen Management mit Sitz in Hamburg. Die „Agentur Monster-Productions“ sollte ab dem 01.03.00 die weiteren Geschicke von KNT leiten. Wir haben uns viel davon versprochen, es kam jedoch nichts dabei rum.
Nun. die Onkelzparty am 14.04.01 ist gelaufen. Mit einigen Unannehmlichkeiten aber eigentlich hat alles ganz gut hingehauen. Wir sind fest entschlossen, im nächsten Jahr wieder eine zu starten. Vielen Dank an dieser Stelle an alle die gekommen sind, besonders Lou vom Da`Capo für die gute Bewirtung, Uwe Klement für die geile PA und natürlich an die beiden anderen Bands ( Firing Squad und Perception ). Wir hoffen alle Besucher hatten Spaß und kommen nächstes Jahr mit ein paar Kumpels wieder.
Nach dem Auftritt im Februar 2002 beim "Rock gegen Smog" in Zierenberg, hat unser Schlagzeuger Jan uns eröffnet, dass er die Band verlassen wird und nur noch so lange zur Verfügung steht, bis wir einen fähigen Ersatz gefunden haben. Wenigstens eine faire Geste von ihm! Wir waren natürlich trotzdem sehr enttäuscht, da Jan der bisher fähigste Kandidat am Schlagzeug war, den wir je hatten - von Monty mal abgesehen.
Die Suche nach einem neuen Drummer begann und endete mit dem Kennenlernen von Dominik Fischer, ein eher talentierter, als routinierter Schlagwerker, der bisher nur in einigen kleinen Projekten mitgewirkt hatte. Doch Dominik hatte viel Ehrgeiz und schaffte sich das komplette Programm bis Mitte Juni drauf.
Am 29.06.02 war nun also Livepremiere mit Dominik Fischer am Schlagzeug im Da`Capo. Dominik machte einen sehr guten Job und es kehrte wieder Zuversicht ein, dass wir nun eine gute Truppe zusammen haben und weiter in einige Ärsche treten könnten.
Am 26.07.02 wurden wir als Liveact zur Kirmes nach Sebbeterode eingeladen und spielten uns dort in die Herzen der 800 Gäste. Es wurde ein mächtiger Meilenstein in der Geschichte von KNT und der bis dahin - und noch immer - erfolgreichste und größte Auftritt der neu formierten Band.
Doch das Elend mit unseren Schlagzeugern sollte sich mal wieder wiederholen, auch Dominik war der Job zu stressig, zu viele Proben und zu viel Stress mit Studium und Nebenjobs, Dominik verließ die Band im Oktober 2002.
Das Ende nahte erneut...
Im Jahr 2003 einigten sich die verbliebenen Bandmitglieder auf eine Pause und besinnten sich wieder ihrer Wurzeln: trinken, feiern und die Augen nach Schlagzeugern aufhalten.
Ende März 2004 feierte Stefan mit seinem Kumpel Uli seinen 29sten Geburtstag. Es war die Party, die zum erneuten Erwachen des Bandehrgeizes führen sollte.
Bei einem Gespräch gegen ca. 2.38 Uhr in dieser Nacht, fragte ein in Heli relativ bekannter Musiker einer Band namens "Downfall" bei Dominik an, ob dieser nicht mit einigen Leuten von "Downfall", bei einem Auftritt ein paar Onkelzsongs singen wolle. Dominik äußerte nur den noch heute gern zitierten Satz: "Nicht ohne meinen Bassisten!"
Stefan wurde also zum Gespräch mit hinzugezogen und informierte sich zunächst über das Vorhaben von "Downfall". Für Stefan kam diese Aktion auch nicht in Frage, entweder alle von KNT oder keiner! Da gab es lediglich noch immer ein Problem, KNT hatte ja keinen Schlagzeuger mehr, zumindest nicht offiziell... Der aufmerksame Leser hat bereits am Beginn der Geschichte festgestellt, dass der gelernte Schlagzeuger Thomas, bei KNT Gitarre spielte. Warum sollte also Thomas nicht wieder Schlagzeug spielen und man sucht sich einfach einen Gitarristen, davon gibt es ja eh so viele, wie Mann Haare am Sack
Gesagt - getan! Thomas wurde überredet, zumindest übergangsweise, wieder Schlagzeug zu spielen und nebenbei sackte man bei der Party gleich Torsten Röß von "Downfall" als Gitarristen ein. KNT rocks on!
Der erste Gig mit Torsten nahte bereits. Die "Red Sioux-Vellmeden" wollten am 31.07.04 ein Motorradtreffen anlässlich ihres Jubiläums veranstalten und buchten KNT. Also hatte man knapp 4 Monate Zeit, um Torsten fit zu machen und sich selbst auch wieder einiges ins Gedächtnis zu rufen. Es waren 4 Monate, die fast komplett im Übungsraum verbracht wurden. Nur gelegentlich sahen wir Tageslicht oder bekamen ein frisches Bier. Es fehlte eigentlich an allem, Torsten kannte die Songs nicht, Thomas hatte schon einige Zeit nicht mehr richtigen Rock am Schlagzeug gespielt, Stefan hatte, wie immer, fast alle Töne vergessen und Dominik fehlte die nötige Kondition beim Gesang.
Egal, eine Band - ein Wort, also spielten wir den Auftritt in Vellmeden und wurden trotz einiger Fehler gefeiert.
Auch das Fiasko meldete sich mal wieder und fragte an, ob wir wieder spielen würden. Offenbar hatte man von unserem Comeback gehört... Also 23.10.04 im Fiasko und 18.12.04 im V8 in Espenau- KNT war zurück und war besser als je zuvor. Wesentlichen Anteil daran hat sicher Torsten, der als "echter" Gitarrist die musikalische Qualität steigerte.
Nun ging es wieder steil bergauf, es folgten Auftritte im Bandhouse und wieder im Fiasko in Kassel.
Im Jahr 2005 fuhren wir mit einem Wohnmobil in die Lausitz und schauten uns das Ende einer Ära... das Ende der Onkelz-Ära an! Wir feierten 4 Tage durch, lernten das Trichtersaufen von irgendwelchen bayrischen Onkelzfans, lernten viele andere Leute kennen und ließen uns die Sonne auf den Pelz brennen.
Stefan hatte seine ganz eigene Planung für den Abschied von den Onkelz. Am Freitag hielt er sich zurück und genoss die Musik in vollen Zügen, die Musik, die ihn seit 1988 im Bann gehalten hatte und die nun dieses jähe Ende finden sollte. Am Samstag schoss er sich schon tagsüber so ins Nirvana, dass er den Auftritt der Onkelz nur noch pogend und grölend in der Masse erlebte und sich eben auf diese Art, von seiner Lieblingsband und seinem eigenen Lebensabschnitt verabschiedete.
Ein Abschnitt geht zuende, dass wird einem in so einem Moment erst richtig klar! Ich möchte daher an dieser Stelle ein Zitat anbringen, ein Zitat vom Don W.:
"Die Natur sei gesegnet, dass sie es so eingerichtet hat, dass Erinnerungen irgendwann verblassen und nur die wirklich herausragenden Dinge übrig bleiben."
Das Jahr 2006 stellte einen neuen Höhepunkt dar.
Die Band stand gut im Futter und konnte alle anwesenden Onkelz-Fans bei ihren Konzerten auf Privatpartys, im Fiasko, in Attendorn und nicht zuletzt in Neustrelitz begeistern. Danke daher nochmals an alle G/auml;ste, Veranstalter, Techniker und Freunde!!!
Nun, das Jahr 2007 ist fortgeschritten, wir waren wieder zu Gast im Fiasko und werden auch im Herbst 2007 wieder dort spielen. Am 18.08.07 sind wir in Großalmerode beim Stadtfest unter dem Motto "Music in High Places".
Wir freuen uns sehr darauf, auf Euch und den Gesang aus dem Publikum, ab der ersten Strophe! Lasst Euch nicht verarschen und lasst uns die Onkelz ab und zu auferstehen lassen. Danke dafür, dass wir dieses Privileg gelegentlich genießen dürfen, unsere Ehrfurcht gehört jedoch immer dem Original, den unvergesslichen... Kevin, Stephan, Gonzo und Pe!!!
Daran wird sich nie etwas ändern. Alle Coverbands, die aus dieser besonderen Story ihren eigenen Profit schlagen, werden wir weiterhin verachten und wir werden uns nie so vermarkten lassen, nie irgendwelche Fanartikel oder sonst irgendwelchen Kasperkram verticken.
Wir bleiben der Linie treu, so einfach und so stilecht wie möglich, die Onkelzsongs zu spielen... nicht mehr und nicht weniger...
Die Zusage der Veranstalter des Festivals "music in high places" in Großalmerode, erfolgte telefonisch im Mai 2007. Auf der offiziellen Website wurden wir als Headliner vorgestellt und erhielten im Juni noch eine E-Mail, laut der wir am Samstag 18.08. um 23.15 Uhr auftreten sollten. Durch einen Freund der Veranstalter erfuhren wir jedoch, dass es Diskussionen um unsere Verpflichtung innerhalb des Organisationsgremiums gegeben hat und das man uns wohl nicht auftreten lassen will. Man hatte offenbar mal wieder die Hosen gestrichen voll und fürchtete sich vor dem Auftreten einer Coverband, deren Original einen Hang zum rechten Lager haben soll. Die alte Diskussion mit neuen Gesichtern aber den selben dämlichen Inhalten... Manche wollen es und werden es deshalb auch nicht mehr lernen! Was uns jedoch sehr enttäuschte, war die Tatsache, dass man nicht die Eier in der Hose hatte, ein Gespräch mit uns darüber zu führen oder zumindest eine offizielle Erklärung an uns abzugeben.
Wir warten noch heute auf die Mitteilung, dass wir nicht im Programm des Festivals vertreten sein werden...oder mittlerweile waren... Fickt euch ihr gesichtslosen Arschlöcher aus Großalmerode!
Das größte Problem war zweifelsfrei einen geeigneten Sänger zu finden, da wie ihr ja sicher wisst, es nicht so einfach ist Kevin`s Stimme einigermaßen zu imitieren. Dominik , ein Arbeitskollege von Stefan, der als einziger mittelbarer Bekannter die Texte kannte, entpuppte sich nach den ersten Probesessions in Thomas` Wohnzimmer, als wahrer Glücksgriff. Was zunächst im Durcheinander der miesgestimmten Gitarren, als leichtes Säuseln und Winseln zu hören war, wuchs mit der Zeit zu einer äußerst aggressiven und durchsetzungsfähigen Röhre heran. Sodann wurden die ersten Kontakte zu Veranstaltern und Kneipenbesitzern geknüpft.
Durch einen mehr als zufälligen Zufall, wurde die bis jetzt nicht ganz vollzählige Band, mit dem eindrucksvollen Namen "lallende Lässigkeit" ( Zitat aus einem Zeitungsbericht der HNA vom 24.06.97 über ein Onkelzkonzert in der Region), zu einem Gig in das Haus der Gewerkschaftsjugend in Oberursel geordert. Das Problem des fehlenden Schlagzeugers, wurde durch eine sehr aufwendige Sampleaktion von Thomas ( nebenbei noch Drummer in einer minder erfolgreichen Blues Band ) kompensiert.
Weitere Gigs mit dieser Besetzung, folgten im Sommer `97 und Frühjahr `98. Nach diversen Diskussionen, wurde der Entschluss gefasst, auf die Suche nach einem brauchbaren Stockkünstler zu gehen. Auch in Hinsicht auf die Tatsache, daß sich die mittlerweile beim B.O.S.C unter dem Namen K.N.T. bekannte Band, das Ziel gesetzt hatte einigen verfickten Wichsern der Kasseler Musikerszene ihre intoleranten Ärsche aufzureißen.
Eine Zeitungsannonce in der bereits zitierten HNA ( Ausgabe vom 10.08.98 ) sollte zum Erfolg führen. Doch der erwartete Ansturm auf Stefan`s Privattelefon blieb zunächst aus. Ein einziger Interessent meldete sich, zwei Wochen nach der Veröffentlichung und wurde natürlich sofort zur gemeinsamen Probe im Luftschutzkeller von Zack`s Heim bestellt. Wer jedoch nicht ein einziges Lied im selben Tempo durchspielen kann, braucht nicht zu erwarten das er von einer Band engagiert wird. Weitere Wochen und kleinere Gigs ( der geilste bis dahin am 28.08.98 im Waldfrieden bei HeLi ) vergingen und die Suche ging weiter.....
Dann kam der bis dahin größte Tag in der Geschichte von K.N.T.. Stefan hat bei einem samstäglichen Einkaufsbummel in der Kasseler Innenstadt, bei Musik Eichler einen Abreißzettel mit der Aufschrift: " Drummer sucht Band, Stilrichtung Boltthrower und Benediction !!!" ( für Nichtmetaller : übelstes Geprügel ) mitgenommen. So kam es zum ersten Kontakt mit unserem Schlagwerker Jan. Nach dem ersten Antesten und Erfahrungsaustausch stand der neue Mann in der Mitte der Band fest.
Nun ging es voran und zwar ziemlich hurtig. Es wurden innerhalb kürzester Zeit 36 Songs verhaftet und ein recht interessantes Programm für die folgenden Auftritte erarbeitet. Der Lohn der unendlichen Stunden des Töne Raushörens und Temposchwankungen Korrigierens sollte nicht lange auf sich warten lassen. Die wahrscheinlich geilsten Gigs waren die auf der Open Air Bühne in Worbis und im Fiasko in Kassel. Faszinierend wie man 50 bis 300 Menschen zum singen und feiern bewegen kann.
An dieser Stelle möchten wir uns bei EUCH dafür bedanken.
Ein weiterer Dank geht an die Mannschaft aus Worbis, die im Sommer 2000 eine 4000 Watt Anlage aufgefahren hat und uns richtig Radau machen ließ.
Ausdrücklicher Dank geht an die Betreiber des Fiasko in Kassel. Die Auftritte dort sind immer wieder ein Highlight.
Ein weiteres Highlight, war die Kontaktaufnahme mit einem professionellen Management mit Sitz in Hamburg. Die „Agentur Monster-Productions“ sollte ab dem 01.03.00 die weiteren Geschicke von KNT leiten. Wir haben uns viel davon versprochen, es kam jedoch nichts dabei rum.
Nun. die Onkelzparty am 14.04.01 ist gelaufen. Mit einigen Unannehmlichkeiten aber eigentlich hat alles ganz gut hingehauen. Wir sind fest entschlossen, im nächsten Jahr wieder eine zu starten. Vielen Dank an dieser Stelle an alle die gekommen sind, besonders Lou vom Da`Capo für die gute Bewirtung, Uwe Klement für die geile PA und natürlich an die beiden anderen Bands ( Firing Squad und Perception ). Wir hoffen alle Besucher hatten Spaß und kommen nächstes Jahr mit ein paar Kumpels wieder.
Nach dem Auftritt im Februar 2002 beim "Rock gegen Smog" in Zierenberg, hat unser Schlagzeuger Jan uns eröffnet, dass er die Band verlassen wird und nur noch so lange zur Verfügung steht, bis wir einen fähigen Ersatz gefunden haben. Wenigstens eine faire Geste von ihm! Wir waren natürlich trotzdem sehr enttäuscht, da Jan der bisher fähigste Kandidat am Schlagzeug war, den wir je hatten - von Monty mal abgesehen.
Die Suche nach einem neuen Drummer begann und endete mit dem Kennenlernen von Dominik Fischer, ein eher talentierter, als routinierter Schlagwerker, der bisher nur in einigen kleinen Projekten mitgewirkt hatte. Doch Dominik hatte viel Ehrgeiz und schaffte sich das komplette Programm bis Mitte Juni drauf.
Am 29.06.02 war nun also Livepremiere mit Dominik Fischer am Schlagzeug im Da`Capo. Dominik machte einen sehr guten Job und es kehrte wieder Zuversicht ein, dass wir nun eine gute Truppe zusammen haben und weiter in einige Ärsche treten könnten.
Am 26.07.02 wurden wir als Liveact zur Kirmes nach Sebbeterode eingeladen und spielten uns dort in die Herzen der 800 Gäste. Es wurde ein mächtiger Meilenstein in der Geschichte von KNT und der bis dahin - und noch immer - erfolgreichste und größte Auftritt der neu formierten Band.
Doch das Elend mit unseren Schlagzeugern sollte sich mal wieder wiederholen, auch Dominik war der Job zu stressig, zu viele Proben und zu viel Stress mit Studium und Nebenjobs, Dominik verließ die Band im Oktober 2002.
Das Ende nahte erneut...
Im Jahr 2003 einigten sich die verbliebenen Bandmitglieder auf eine Pause und besinnten sich wieder ihrer Wurzeln: trinken, feiern und die Augen nach Schlagzeugern aufhalten.
Ende März 2004 feierte Stefan mit seinem Kumpel Uli seinen 29sten Geburtstag. Es war die Party, die zum erneuten Erwachen des Bandehrgeizes führen sollte.
Bei einem Gespräch gegen ca. 2.38 Uhr in dieser Nacht, fragte ein in Heli relativ bekannter Musiker einer Band namens "Downfall" bei Dominik an, ob dieser nicht mit einigen Leuten von "Downfall", bei einem Auftritt ein paar Onkelzsongs singen wolle. Dominik äußerte nur den noch heute gern zitierten Satz: "Nicht ohne meinen Bassisten!"
Stefan wurde also zum Gespräch mit hinzugezogen und informierte sich zunächst über das Vorhaben von "Downfall". Für Stefan kam diese Aktion auch nicht in Frage, entweder alle von KNT oder keiner! Da gab es lediglich noch immer ein Problem, KNT hatte ja keinen Schlagzeuger mehr, zumindest nicht offiziell... Der aufmerksame Leser hat bereits am Beginn der Geschichte festgestellt, dass der gelernte Schlagzeuger Thomas, bei KNT Gitarre spielte. Warum sollte also Thomas nicht wieder Schlagzeug spielen und man sucht sich einfach einen Gitarristen, davon gibt es ja eh so viele, wie Mann Haare am Sack
Gesagt - getan! Thomas wurde überredet, zumindest übergangsweise, wieder Schlagzeug zu spielen und nebenbei sackte man bei der Party gleich Torsten Röß von "Downfall" als Gitarristen ein. KNT rocks on!
Der erste Gig mit Torsten nahte bereits. Die "Red Sioux-Vellmeden" wollten am 31.07.04 ein Motorradtreffen anlässlich ihres Jubiläums veranstalten und buchten KNT. Also hatte man knapp 4 Monate Zeit, um Torsten fit zu machen und sich selbst auch wieder einiges ins Gedächtnis zu rufen. Es waren 4 Monate, die fast komplett im Übungsraum verbracht wurden. Nur gelegentlich sahen wir Tageslicht oder bekamen ein frisches Bier. Es fehlte eigentlich an allem, Torsten kannte die Songs nicht, Thomas hatte schon einige Zeit nicht mehr richtigen Rock am Schlagzeug gespielt, Stefan hatte, wie immer, fast alle Töne vergessen und Dominik fehlte die nötige Kondition beim Gesang.
Egal, eine Band - ein Wort, also spielten wir den Auftritt in Vellmeden und wurden trotz einiger Fehler gefeiert.
Auch das Fiasko meldete sich mal wieder und fragte an, ob wir wieder spielen würden. Offenbar hatte man von unserem Comeback gehört... Also 23.10.04 im Fiasko und 18.12.04 im V8 in Espenau- KNT war zurück und war besser als je zuvor. Wesentlichen Anteil daran hat sicher Torsten, der als "echter" Gitarrist die musikalische Qualität steigerte.
Nun ging es wieder steil bergauf, es folgten Auftritte im Bandhouse und wieder im Fiasko in Kassel.
Im Jahr 2005 fuhren wir mit einem Wohnmobil in die Lausitz und schauten uns das Ende einer Ära... das Ende der Onkelz-Ära an! Wir feierten 4 Tage durch, lernten das Trichtersaufen von irgendwelchen bayrischen Onkelzfans, lernten viele andere Leute kennen und ließen uns die Sonne auf den Pelz brennen.
Stefan hatte seine ganz eigene Planung für den Abschied von den Onkelz. Am Freitag hielt er sich zurück und genoss die Musik in vollen Zügen, die Musik, die ihn seit 1988 im Bann gehalten hatte und die nun dieses jähe Ende finden sollte. Am Samstag schoss er sich schon tagsüber so ins Nirvana, dass er den Auftritt der Onkelz nur noch pogend und grölend in der Masse erlebte und sich eben auf diese Art, von seiner Lieblingsband und seinem eigenen Lebensabschnitt verabschiedete.
Ein Abschnitt geht zuende, dass wird einem in so einem Moment erst richtig klar! Ich möchte daher an dieser Stelle ein Zitat anbringen, ein Zitat vom Don W.:
"Die Natur sei gesegnet, dass sie es so eingerichtet hat, dass Erinnerungen irgendwann verblassen und nur die wirklich herausragenden Dinge übrig bleiben."
Das Jahr 2006 stellte einen neuen Höhepunkt dar.
Die Band stand gut im Futter und konnte alle anwesenden Onkelz-Fans bei ihren Konzerten auf Privatpartys, im Fiasko, in Attendorn und nicht zuletzt in Neustrelitz begeistern. Danke daher nochmals an alle G/auml;ste, Veranstalter, Techniker und Freunde!!!
Nun, das Jahr 2007 ist fortgeschritten, wir waren wieder zu Gast im Fiasko und werden auch im Herbst 2007 wieder dort spielen. Am 18.08.07 sind wir in Großalmerode beim Stadtfest unter dem Motto "Music in High Places".
Wir freuen uns sehr darauf, auf Euch und den Gesang aus dem Publikum, ab der ersten Strophe! Lasst Euch nicht verarschen und lasst uns die Onkelz ab und zu auferstehen lassen. Danke dafür, dass wir dieses Privileg gelegentlich genießen dürfen, unsere Ehrfurcht gehört jedoch immer dem Original, den unvergesslichen... Kevin, Stephan, Gonzo und Pe!!!
Daran wird sich nie etwas ändern. Alle Coverbands, die aus dieser besonderen Story ihren eigenen Profit schlagen, werden wir weiterhin verachten und wir werden uns nie so vermarkten lassen, nie irgendwelche Fanartikel oder sonst irgendwelchen Kasperkram verticken.
Wir bleiben der Linie treu, so einfach und so stilecht wie möglich, die Onkelzsongs zu spielen... nicht mehr und nicht weniger...
Die Zusage der Veranstalter des Festivals "music in high places" in Großalmerode, erfolgte telefonisch im Mai 2007. Auf der offiziellen Website wurden wir als Headliner vorgestellt und erhielten im Juni noch eine E-Mail, laut der wir am Samstag 18.08. um 23.15 Uhr auftreten sollten. Durch einen Freund der Veranstalter erfuhren wir jedoch, dass es Diskussionen um unsere Verpflichtung innerhalb des Organisationsgremiums gegeben hat und das man uns wohl nicht auftreten lassen will. Man hatte offenbar mal wieder die Hosen gestrichen voll und fürchtete sich vor dem Auftreten einer Coverband, deren Original einen Hang zum rechten Lager haben soll. Die alte Diskussion mit neuen Gesichtern aber den selben dämlichen Inhalten... Manche wollen es und werden es deshalb auch nicht mehr lernen! Was uns jedoch sehr enttäuschte, war die Tatsache, dass man nicht die Eier in der Hose hatte, ein Gespräch mit uns darüber zu führen oder zumindest eine offizielle Erklärung an uns abzugeben.
Wir warten noch heute auf die Mitteilung, dass wir nicht im Programm des Festivals vertreten sein werden...oder mittlerweile waren... Fickt euch ihr gesichtslosen Arschlöcher aus Großalmerode!



